Archive for the ‘Unterstreichung’ Category

Zwei auf einen Streich

24. März 2014

„Nachbarschaftspoesie“, kommentiert unsere Einsenderin trocken, und uns bleibt nichts, als uns auf so vielen Ebenen zu freuen!

Schlagbeimscheissen

P.S.: Wie gut für diesen Blog, daß es Hunde und vor allem ihre Halter gibt!

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Die Komplexität des Spülvorganges

13. November 2013

Die Hintergrundgeschichte dieser schönen Mitteilung „aufm Juristenklo“ kennt unser Einsender leider nicht, aber sie erschließt sich irgendwie dann doch von selbst und bedarf eigentlich keiner weiteren Worte, nicht einmal mehr über die fehlende Zeichensetzung.

„Wobei ich“, so unser Einsender, „die Hervorhebung des Wortes ‚drücken‘ im Klokontext außerordentlich gelungen finde.“ Und „[a]ußerdem finde ich die Überleitung zur Erklärung des Aktes des Spülens, welche durch die Worte ‚oder einfach gesagt‘ bezeichnet ist, etwas irreführend. Denn meines Erachtens ist ‚Spülen‘ ein so alltäglicher Vorgang, der auch im allgemeinen Sprachgebrauch verankert ist, sodass er eigentlich keiner weiteren Erklärung bedarf. Dennoch empfinde ich hier den Gebrauch des rhetorischen Stilmittels der Periphrase als unangebracht und durch die oben genannte Überleitung als passiv aggressiv.“

Da spricht ein wahrer Fachmann, dem ist nichts hinzuzufügen. „Außer … Ich hab halt nicht gespült.“

Bitte_spuelen(Bitte spülen oder einfach gesagt lange Kopf DRÜCKEN)

Kleinkrieg im Keller der Universität

5. November 2013

Einen – relativ höflichen – Kleinkrieg im Keller der Universität entdeckte unser Einsender hier beim Durchforsten älterer Fotos. Was ein bißchen traurig macht: Egal, wer den ersten Zettel geklebt, egal, wer schlußendlich gewonnen hat, die Schränke sind mittlerweile längst weggeräumt, und eventuell sogar Frau M.

allesweg(Bitte stehen lassen!!! Der Schrank ist reserviert für Frau M. – Bitte alles wegräumen Danke)

[EDIT: Wie wir eben erfahren, steht der Schrank für Frau M. seit mittlerweile drei Jahren da…]

Farbenpracht im Straßenverkehr

24. Februar 2012

„Berlin Friedrichshain“, schreibt unser Einsender, der „natürlich NICHT der miese Parker“ war. Und fügt hinzu: „Und sooo schlimm war das Auto nicht geparkt“, handelte es sich doch um „maximal 12 Zentimeter“, die jenes Auto „über die weiße Linie hinausgeparkt“ habe.

Ob es jedoch eine gute Idee ist, der angenommenen Leseschwäche und Farbenblindheit des Autobesitzers ausgerechnet mit einem geschriebenen Zettel in Grün zu begegnen, sei dahingestellt.

Allerdings, dies dann doch noch, sei dem Verfasser dieser Notiz angesichts der durchaus vorhandenen Schreib- und Kommafehler ebenfalls zu einem erneuten Schulbesuch geraten.

(Falls Sie nicht lesen oder Farben erkennen können (weisse Linie) sollten Sie dringend einen Optiker und eine Schule aufsuchen!)

Wie man sich gegen andere wehrt, die was von einem wollen

12. Dezember 2011

Ein wahrer Wust passiv-aggressiver Zutrittserschwerungen ging uns hier zu.

„Der Typ von der Netz-AG auf meinem Flur“, so schreibt unser Einsender, „hat offensichtlich schon einiges in seiner Zeit im Studentenwohnheim erlebt. Der ist bestimmt sehr hilfsbereit. Zudem ist dies bestimmt ein guter Weg, die GEZ fernzuhalten.“

Fast bekomme ich ein wenig Herzklopfen bei all der impliziten Hektik, und ich möchte nicht wirklich mal auf den Herrn hinter dieser Tür angewiesen sein. Ob das die GEZ abhält, wage ich aber zu bezweifeln…

Vom schlechten Stil

6. September 2011

Liebe FDP,

so ein kleines bißchen piefig wirkt das jetzt schon, einen rot-grün-kritischen Artikel bei Euch im Schaukasten auszuhängen und die „guten“ Stellen auch noch hämisch zu unterstreichen. Vor allem aber entlarvt es schön Deinen schlechten Stil, und das finde ich ja wiederum gut.

Generationenkonflikt

26. August 2011

Familien sind oft der beste Hort für jahrzehntelanges passiv-aggressives Verhalten, wie unser Einsender mit diesem kleinen Dialog zwischen Mutter und Tochter beweist.

„Meine Mutter“, schreibt er, „hinterlässt uns (inzwischen erwachsenen) Kindern gerne Zettel mit unseren Aufgaben, wenn wir nach Hause kommen. Der streng wirkende Ton im Brief ist eigentlich normal und nicht böse gemeint, meine Schwester jedoch hatte einen Verbesserungsvorschlag.“

Und auch, wenn wir den Wunsch der Tochter nach liebevolleren Tönen durchaus verstehen können: Der Apfel, liebe Toni, fällt nicht weit vom Stamm…

(Mutter: Bitte das Wohnzimmer anständig saugen + aufräumen! Ruft bitte bei Gerlach an und sagt, dass wir die Suppe morgen holen.

Schwester: Hallo Toni, es wäre nett, wenn du auch noch das Wohnzimmer gründlich saugen würdest. Wir haben auch nicht geschafft, die Suppe zu holen, ruf da bitte an. Bis später, kuss Mama)

Eine Pest eben

4. Oktober 2010

Es ist schon etwas dran, daß eigene Kinder aus normalen Menschen piefige, lendenfruchtzentrierte, rechthaberische Idioten in Mütter- und Väterkostümen machen. Und freilich ist ab der Geburt das Kind nicht nur Mittelpunkt des eigenen Lebens, sondern auch Mittelpunkt der ganzen Welt, verdammtnocheins! Wie könnt Ihr Euch also da noch schamlos frei bewegen, und dann auch noch ausgerechnet durch den Hof?

Ein guter Rat

19. Mai 2010

Ein guter Rat bleibt ein guter Rat, auch wenn er förmlich gebrüllt wird.

Pasta aggressiv

19. Mai 2010

Dabei schaut das schnelle Nudelgericht gar nicht so übel aus…

(Grüße an den Koch: Das Essen ist EKELERREGEND)