Archive for the ‘Universität’ Category

Schwer oder Kartoffel

10. März 2014

Begriffssutzigkeit, passiv-aggressive Belehrungen und subversiver Dadaismus in universitären Toiletten – immer eine Freude! Dem ist nichts hinzuzufügen.

sehrschwer_kartoffel

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Die Grünen wieder…

11. Februar 2014

Diese Einsendung ist weitgehend selbsterklärend. Uns bleibt nur darauf hinzuweisen, wie schön sich hier beide Seiten den passiv-aggressiven Ball in einer unaufhaltsamen Abwärtsspirale ins Explizite zuspielen. Wir lehnen uns zurück, denken uns: „Ganz großes Tennis!“ und schauen genüßlich zu.

Klimaschutz

(Ohje, die Grünen schon wieder! – Hoffe, du ersäufst zuerst, Arschloch!)

Forschung für’n Arsch

5. Februar 2014

„Das ist aus der Toilette des Max-Planck-Instituts … da, wo sie Fruchtfliegen genmanipulieren“, schreibt unsere aufmerksame Einsenderin. „Das verdeutlicht die Internationalität des Problems!“ Und ergänzend fügt sie hinzu: „Das Schreiben des Zettels war durchaus berechtigt, im schnieken MPI aber irgendwie lustig. Weil da alles so modern und hochklassig aussieht, aber auch Nobelpreisträgerinnen offensichtlich, ähm, kacken.“

Und das offensichtlich ohne Rücksicht auf die Nachkommenden. Aber eine Karriere in der Forschung scheint, was man so hört, eh eher vom Ellenbogen als von Erkenntnissen abzuhängen, allen höflichen Formulierungen zum Trotz…

useoftoiletbrush

 

Die Komplexität des Spülvorganges

13. November 2013

Die Hintergrundgeschichte dieser schönen Mitteilung „aufm Juristenklo“ kennt unser Einsender leider nicht, aber sie erschließt sich irgendwie dann doch von selbst und bedarf eigentlich keiner weiteren Worte, nicht einmal mehr über die fehlende Zeichensetzung.

„Wobei ich“, so unser Einsender, „die Hervorhebung des Wortes ‚drücken‘ im Klokontext außerordentlich gelungen finde.“ Und „[a]ußerdem finde ich die Überleitung zur Erklärung des Aktes des Spülens, welche durch die Worte ‚oder einfach gesagt‘ bezeichnet ist, etwas irreführend. Denn meines Erachtens ist ‚Spülen‘ ein so alltäglicher Vorgang, der auch im allgemeinen Sprachgebrauch verankert ist, sodass er eigentlich keiner weiteren Erklärung bedarf. Dennoch empfinde ich hier den Gebrauch des rhetorischen Stilmittels der Periphrase als unangebracht und durch die oben genannte Überleitung als passiv aggressiv.“

Da spricht ein wahrer Fachmann, dem ist nichts hinzuzufügen. „Außer … Ich hab halt nicht gespült.“

Bitte_spuelen(Bitte spülen oder einfach gesagt lange Kopf DRÜCKEN)

Kleinkrieg im Keller der Universität

5. November 2013

Einen – relativ höflichen – Kleinkrieg im Keller der Universität entdeckte unser Einsender hier beim Durchforsten älterer Fotos. Was ein bißchen traurig macht: Egal, wer den ersten Zettel geklebt, egal, wer schlußendlich gewonnen hat, die Schränke sind mittlerweile längst weggeräumt, und eventuell sogar Frau M.

allesweg(Bitte stehen lassen!!! Der Schrank ist reserviert für Frau M. – Bitte alles wegräumen Danke)

[EDIT: Wie wir eben erfahren, steht der Schrank für Frau M. seit mittlerweile drei Jahren da…]