Archive for the ‘so höflich’ Category

Hundescheißelieferservice

10. März 2014

Recht originell wehrt sich dieser Plakatschreiber gegen die Zumutungen der Hundehalter. Kaum verhohlen und wenig passiv ist dabei aber seine Aggressivität, aber wer will es ihm verdenken?

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Übrigens: Der Begriff „stinkig“ ist hier schön mehrdeutig…

Forschung für’n Arsch

5. Februar 2014

„Das ist aus der Toilette des Max-Planck-Instituts … da, wo sie Fruchtfliegen genmanipulieren“, schreibt unsere aufmerksame Einsenderin. „Das verdeutlicht die Internationalität des Problems!“ Und ergänzend fügt sie hinzu: „Das Schreiben des Zettels war durchaus berechtigt, im schnieken MPI aber irgendwie lustig. Weil da alles so modern und hochklassig aussieht, aber auch Nobelpreisträgerinnen offensichtlich, ähm, kacken.“

Und das offensichtlich ohne Rücksicht auf die Nachkommenden. Aber eine Karriere in der Forschung scheint, was man so hört, eh eher vom Ellenbogen als von Erkenntnissen abzuhängen, allen höflichen Formulierungen zum Trotz…

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„Lieblose Nichtsafttrinker!“

5. Februar 2014

„Lieber Dr. Schreck,“, schreibt unser Einsender,
„in Deinem Blog finde ich leider in letzter Zeit kaum Updates zu passiv-aggressiven Mitteilungen mehr. Deswegen hier mal ein bisschen Hilfeleistung im Anhang.
Ein deutscher Safthersteller gibt sich die Ehre, seinen Kunden zu unterstellen, sie würden ihre Familie nicht lieben, wenn sie sein Produkt nicht kaufen. Wäre ich Elternteil, ich hätte da die passenden Fäkalismen parat!

Viel Freude und viele Grüße
Niels“

Ich sage danke, lieber Niels, nicht nur für Dein schönes und schön interpretiertes Bild, sondern auch für Deinen sanft passiv-aggressiven Hinweis auf meine Trägheit.

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Absage

23. Januar 2012

„Sehr geehrter Doktor Schreck“, schreibt unsere heutige Einsenderin per Mail, „anbei ein kleiner Schriftwechsel, der sich so heute zugetragen hat und der, wie ich finde, schön auf Deinen Passiv-Aggressivblog passt!“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Hier also die Absage:

Und die Antwort darauf:

Eine Pest eben

4. Oktober 2010

Es ist schon etwas dran, daß eigene Kinder aus normalen Menschen piefige, lendenfruchtzentrierte, rechthaberische Idioten in Mütter- und Väterkostümen machen. Und freilich ist ab der Geburt das Kind nicht nur Mittelpunkt des eigenen Lebens, sondern auch Mittelpunkt der ganzen Welt, verdammtnocheins! Wie könnt Ihr Euch also da noch schamlos frei bewegen, und dann auch noch ausgerechnet durch den Hof?

No, you can’t

19. Juli 2010

Warum ausgerechnet Barack Obama hier das Parkverbot aussprechen muß, wird sowohl unserem Einsender als auch mir wohl ein Rätsel bleiben. Ich jedoch denke, daß das Weltmännisch-Diplomatische einerseits, das Weltmächtig-Atomare andererseits der freundlichen Fassade Autorität und, seien wir ehrlich, einfach etwas zutiefst Bedrohliches verleihen soll. Wer würde schon wegen eines Parkplatzes den Zorn vom Big Brother riskieren?

Gerade noch Zurückhaltung bewiesen … fast

27. Mai 2010

Wenn man seinen Wutausbruch schon nicht einfach so stehen lassen will, hätte man vielleicht einen neuen Zettel schreiben oder das Geschriebene wenigstens anständig durchstreichen können. So hingegen sieht es so aus, als wollte der Schreiber es dem Radler dann halt doch reindrücken – aber bitte nur in Klammern!

Wobei das Rad wirklich bescheuert abgestellt ist.

Unflat in Wort und Tat

22. März 2010

Offen gesagt, aggressiver als hier kann man im geschriebenen Wort kaum werden, sogar die Verwendung des Klebebandes wirkt brutal. Passiv ist eigentlich nur noch die Abwesenheit des Absenders.

(Wer seinen Köter auf Gehwege kacken lässt, kann selber nur Scheiße im Hirn haben. (Das ist zwar nicht neu, stimmt aber trotzdem!))

Fühlen Sie sich wie zu Hause

21. März 2010

Worte, so wohltuend wie ein lauschiges Plätzchen aus Beton …

… direkt an der Straße, möchte unser Einsender noch hinzugefügt wissen.