Archive for the ‘Kinder’ Category

„Lieblose Nichtsafttrinker!“

5. Februar 2014

„Lieber Dr. Schreck,“, schreibt unser Einsender,
„in Deinem Blog finde ich leider in letzter Zeit kaum Updates zu passiv-aggressiven Mitteilungen mehr. Deswegen hier mal ein bisschen Hilfeleistung im Anhang.
Ein deutscher Safthersteller gibt sich die Ehre, seinen Kunden zu unterstellen, sie würden ihre Familie nicht lieben, wenn sie sein Produkt nicht kaufen. Wäre ich Elternteil, ich hätte da die passenden Fäkalismen parat!

Viel Freude und viele Grüße
Niels“

Ich sage danke, lieber Niels, nicht nur für Dein schönes und schön interpretiertes Bild, sondern auch für Deinen sanft passiv-aggressiven Hinweis auf meine Trägheit.

Foto0026

Auch der Weihnachtsmann kann ein Arsch sein

20. Dezember 2011

Wir alle wissen ja, daß der Weihnachtsmann nicht nur Kinderfreude bzw. -schreck ist, sondern auch einen gewissen Bildungsauftrag hat. Daß er aber so ein passiv-aggressiver Arsch ist, das hätte ich nicht gedacht…

Generationenkonflikt

26. August 2011

Familien sind oft der beste Hort für jahrzehntelanges passiv-aggressives Verhalten, wie unser Einsender mit diesem kleinen Dialog zwischen Mutter und Tochter beweist.

„Meine Mutter“, schreibt er, „hinterlässt uns (inzwischen erwachsenen) Kindern gerne Zettel mit unseren Aufgaben, wenn wir nach Hause kommen. Der streng wirkende Ton im Brief ist eigentlich normal und nicht böse gemeint, meine Schwester jedoch hatte einen Verbesserungsvorschlag.“

Und auch, wenn wir den Wunsch der Tochter nach liebevolleren Tönen durchaus verstehen können: Der Apfel, liebe Toni, fällt nicht weit vom Stamm…

(Mutter: Bitte das Wohnzimmer anständig saugen + aufräumen! Ruft bitte bei Gerlach an und sagt, dass wir die Suppe morgen holen.

Schwester: Hallo Toni, es wäre nett, wenn du auch noch das Wohnzimmer gründlich saugen würdest. Wir haben auch nicht geschafft, die Suppe zu holen, ruf da bitte an. Bis später, kuss Mama)

Nicht vergessen!

11. Juli 2010

Wenn sie ganz ehrlich sei, so unsere Einsenderin, habe sie ja gehofft, besagtes Bild einfach liegenlassen zu können (handelte es sich dabei einfach um ein auf normalem Papier zigfach ausgedrucktes und dann individuell ausgeschnittenes Passfoto der kleinen Nichte unserer Einsenderin), um nicht noch mehr Kram im Geldbeutel mitschleppen zu müssen. Anderntags lag das Foto auf dem Tisch, versehen mit diesem Zettel.

Besonders schön finde ich der von anderer Hand noch hinzugefügte Einkaufsbefehl. Da wollte wohl jemand das schlechte Gewissen ausnutzen…