Archive for the ‘Fettdruck’ Category

Die Grünen wieder…

11. Februar 2014

Diese Einsendung ist weitgehend selbsterklärend. Uns bleibt nur darauf hinzuweisen, wie schön sich hier beide Seiten den passiv-aggressiven Ball in einer unaufhaltsamen Abwärtsspirale ins Explizite zuspielen. Wir lehnen uns zurück, denken uns: „Ganz großes Tennis!“ und schauen genüßlich zu.

Klimaschutz

(Ohje, die Grünen schon wieder! – Hoffe, du ersäufst zuerst, Arschloch!)

Die Komplexität des Spülvorganges

13. November 2013

Die Hintergrundgeschichte dieser schönen Mitteilung „aufm Juristenklo“ kennt unser Einsender leider nicht, aber sie erschließt sich irgendwie dann doch von selbst und bedarf eigentlich keiner weiteren Worte, nicht einmal mehr über die fehlende Zeichensetzung.

„Wobei ich“, so unser Einsender, „die Hervorhebung des Wortes ‚drücken‘ im Klokontext außerordentlich gelungen finde.“ Und „[a]ußerdem finde ich die Überleitung zur Erklärung des Aktes des Spülens, welche durch die Worte ‚oder einfach gesagt‘ bezeichnet ist, etwas irreführend. Denn meines Erachtens ist ‚Spülen‘ ein so alltäglicher Vorgang, der auch im allgemeinen Sprachgebrauch verankert ist, sodass er eigentlich keiner weiteren Erklärung bedarf. Dennoch empfinde ich hier den Gebrauch des rhetorischen Stilmittels der Periphrase als unangebracht und durch die oben genannte Überleitung als passiv aggressiv.“

Da spricht ein wahrer Fachmann, dem ist nichts hinzuzufügen. „Außer … Ich hab halt nicht gespült.“

Bitte_spuelen(Bitte spülen oder einfach gesagt lange Kopf DRÜCKEN)

Unglück im Unglück

3. Februar 2012

Nicht nur hat der Wagenbesitzer oder die Wagenbesitzerin das Pech, offenbar falsch eingeparkt zu haben, nein, zu allem Unglück trifft er oder sie dabei auch noch auf die Parkbetriebe R. G*****, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Falscheinparkern passiv-aggressiv belehrend daherzukommen. Wobei die Professionalität, mit der dieses hämische Schriftstück verfasst wurde (das wahrscheinlich zu Tausenderstapeln bei denen im Büro herumliegt), ebenso beeindruckt wie die Farbwahl des Papiers.

Wie man sich gegen andere wehrt, die was von einem wollen

12. Dezember 2011

Ein wahrer Wust passiv-aggressiver Zutrittserschwerungen ging uns hier zu.

„Der Typ von der Netz-AG auf meinem Flur“, so schreibt unser Einsender, „hat offensichtlich schon einiges in seiner Zeit im Studentenwohnheim erlebt. Der ist bestimmt sehr hilfsbereit. Zudem ist dies bestimmt ein guter Weg, die GEZ fernzuhalten.“

Fast bekomme ich ein wenig Herzklopfen bei all der impliziten Hektik, und ich möchte nicht wirklich mal auf den Herrn hinter dieser Tür angewiesen sein. Ob das die GEZ abhält, wage ich aber zu bezweifeln…

Nicht zu verkaufen

28. Oktober 2011

„Gute Neuigkeiten zum Aufwachen und ein erster Lacher auf dem Weg zur Arbeit. Sollte ein guter Tag werden“, schreibt unser Einsender zu diesem Fundstück. Und in der Tat ist das Oszillieren zwischen fast kindlicher Heiterkeit und vielfältigen fiesen Drohungen, verquickt mit wohlfeilen Formulierungen und juristischer Sachkenntnis, mehr als gelungen, da müssen wir dem Autobesitzer gratulieren.

Und er ist nicht allein

Untergrabene Autorität

1. September 2011

Liebe Vermieter, Euch ist schon klar, daß Euch passiv-aggressive, kleinliche, analfixierte, hochnäsige, hand- und vor allem falsch geschriebene Drohungen nicht gerade den Respekt der Mieter einbringen, sondern daß vielmehr das Gegenteil der Fall ist? Unsere Einsenderinnen und auch ich mußten jedenfalls nur herzlich lachen.

Besonders schön finde ich ja, daß es auch nichts gegen die Fehler geholfen hat, den Text erst mit Bleistift vorzuformulieren…

Von Hunden und Reimen

5. August 2011

In gemütlich-deutscher Schrebergartennachbarschaft gedeihen passiv-aggressive Blüten am schönsten. Aber freilich will in der Freizeit niemand aggressiv sein, zumal wenn man eng aufeinander hockt, also packt man seinen Ärger über die Mitmenschen in Reime und tut lieber harmlos. Dabei scheißt man dann auch mal gern auf Metrik oder korrekte Zeichensetzung. Das Ganze aber süßen kleinen Hunden in die Schuhe zu schieben, das ist schon der Gipfel an passiv-aggressivem Verhalten.

In der Tat der allerletzte Aufruf

19. Oktober 2010

Sicherlich steht die hinter dieser personalisierten Werbemail für zielgruppengerechte Marketingartikel steckende Firma für Qualität, Innovation und Verläßlichkeit. Aber deswegen muß man seine Kunden ja nicht gleich wie beim Bund oder bei der GEZ behandeln, findet unsere Einsenderin, die auf das Angebot nicht zurückgreifen wird.

Eine Pest eben

4. Oktober 2010

Es ist schon etwas dran, daß eigene Kinder aus normalen Menschen piefige, lendenfruchtzentrierte, rechthaberische Idioten in Mütter- und Väterkostümen machen. Und freilich ist ab der Geburt das Kind nicht nur Mittelpunkt des eigenen Lebens, sondern auch Mittelpunkt der ganzen Welt, verdammtnocheins! Wie könnt Ihr Euch also da noch schamlos frei bewegen, und dann auch noch ausgerechnet durch den Hof?