Archive for the ‘Farbe’ Category

Zwei auf einen Streich

24. März 2014

„Nachbarschaftspoesie“, kommentiert unsere Einsenderin trocken, und uns bleibt nichts, als uns auf so vielen Ebenen zu freuen!

Schlagbeimscheissen

P.S.: Wie gut für diesen Blog, daß es Hunde und vor allem ihre Halter gibt!

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Schwer oder Kartoffel

10. März 2014

Begriffssutzigkeit, passiv-aggressive Belehrungen und subversiver Dadaismus in universitären Toiletten – immer eine Freude! Dem ist nichts hinzuzufügen.

sehrschwer_kartoffel

Dit is‘ Berlin!

5. März 2014

Berlin. Einmal mehr erweist sich unsere Hauptstadt als Hauptstadt der Kreativität. Soviel Aufwand, Energie, handwerkliches Geschick und Material für eine kleine Aussage – hier hat jemand aber echt seine issues mit Hunden bzw. deren Endprodukten…

Bild

Aber für das Wortspiel „der antivollschißtische Schutzwall“ gebührt den Bastlern hier wirklich ein Preis!

Das saugt

5. März 2014

Unsere Einsenderin, so schreibt sie, „versucht durch ’subtile‘ Hinweisschilder auf evtl. notwendige Haushaltstätigkeiten hinzuweisen… (erfolglos)“. An der mangelnden Kreativität kann es nicht liegen. Vielleicht doch eher am leicht passiv-aggressiven Gestus?

Saugen

Von vorne wie von hinten

5. Februar 2014

„Schild an der Spülmaschine auf der Arbeit: Steilvorlage“, schreibt unser freundlicher Einsender, und wir stimmen zu – so viele verschiedene Ebenen an Belustigung auf einer einzigen passiv-aggressiven Serviette…

vonvorne

Aber um das Offensichtliche auszusprechen: Wir fragen uns schon ein bißchen, wie man eine Spülmaschine von hinten belädt. Per Von-der-Wand-abrücken-und-hinten-aufflexen? Und geht die dabei nicht kaputt?

„Lieblose Nichtsafttrinker!“

5. Februar 2014

„Lieber Dr. Schreck,“, schreibt unser Einsender,
„in Deinem Blog finde ich leider in letzter Zeit kaum Updates zu passiv-aggressiven Mitteilungen mehr. Deswegen hier mal ein bisschen Hilfeleistung im Anhang.
Ein deutscher Safthersteller gibt sich die Ehre, seinen Kunden zu unterstellen, sie würden ihre Familie nicht lieben, wenn sie sein Produkt nicht kaufen. Wäre ich Elternteil, ich hätte da die passenden Fäkalismen parat!

Viel Freude und viele Grüße
Niels“

Ich sage danke, lieber Niels, nicht nur für Dein schönes und schön interpretiertes Bild, sondern auch für Deinen sanft passiv-aggressiven Hinweis auf meine Trägheit.

Foto0026

Die Komplexität des Spülvorganges

13. November 2013

Die Hintergrundgeschichte dieser schönen Mitteilung „aufm Juristenklo“ kennt unser Einsender leider nicht, aber sie erschließt sich irgendwie dann doch von selbst und bedarf eigentlich keiner weiteren Worte, nicht einmal mehr über die fehlende Zeichensetzung.

„Wobei ich“, so unser Einsender, „die Hervorhebung des Wortes ‚drücken‘ im Klokontext außerordentlich gelungen finde.“ Und „[a]ußerdem finde ich die Überleitung zur Erklärung des Aktes des Spülens, welche durch die Worte ‚oder einfach gesagt‘ bezeichnet ist, etwas irreführend. Denn meines Erachtens ist ‚Spülen‘ ein so alltäglicher Vorgang, der auch im allgemeinen Sprachgebrauch verankert ist, sodass er eigentlich keiner weiteren Erklärung bedarf. Dennoch empfinde ich hier den Gebrauch des rhetorischen Stilmittels der Periphrase als unangebracht und durch die oben genannte Überleitung als passiv aggressiv.“

Da spricht ein wahrer Fachmann, dem ist nichts hinzuzufügen. „Außer … Ich hab halt nicht gespült.“

Bitte_spuelen(Bitte spülen oder einfach gesagt lange Kopf DRÜCKEN)

Farbenpracht im Straßenverkehr

24. Februar 2012

„Berlin Friedrichshain“, schreibt unser Einsender, der „natürlich NICHT der miese Parker“ war. Und fügt hinzu: „Und sooo schlimm war das Auto nicht geparkt“, handelte es sich doch um „maximal 12 Zentimeter“, die jenes Auto „über die weiße Linie hinausgeparkt“ habe.

Ob es jedoch eine gute Idee ist, der angenommenen Leseschwäche und Farbenblindheit des Autobesitzers ausgerechnet mit einem geschriebenen Zettel in Grün zu begegnen, sei dahingestellt.

Allerdings, dies dann doch noch, sei dem Verfasser dieser Notiz angesichts der durchaus vorhandenen Schreib- und Kommafehler ebenfalls zu einem erneuten Schulbesuch geraten.

(Falls Sie nicht lesen oder Farben erkennen können (weisse Linie) sollten Sie dringend einen Optiker und eine Schule aufsuchen!)

Unglück im Unglück

3. Februar 2012

Nicht nur hat der Wagenbesitzer oder die Wagenbesitzerin das Pech, offenbar falsch eingeparkt zu haben, nein, zu allem Unglück trifft er oder sie dabei auch noch auf die Parkbetriebe R. G*****, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Falscheinparkern passiv-aggressiv belehrend daherzukommen. Wobei die Professionalität, mit der dieses hämische Schriftstück verfasst wurde (das wahrscheinlich zu Tausenderstapeln bei denen im Büro herumliegt), ebenso beeindruckt wie die Farbwahl des Papiers.

Selten allein

2. Februar 2012

„Lieber Dr. Schreck“, schreibt unser Einsender DrNI, „ein Kollegin hat mich auf ein ihrer Meinung nach äußerst passiv-aggressives Poster vor ihrem Büro aufmerksam gemacht. Heute habe ich es fotografiert.“ Und eingesendet, danke dafür!

„Nicht nur“, schreibt DrNI weiter, „begrüßt uns hier ein typografischer Deppen-Accent, der Betrachter wird auch noch in Wort und Bild als Schwein bezeichnet.
Zusätzlich für das Auge beleidigend ist – und deswegen in so hoher Auflösung – dass die Sau äußerst dilettantisch freigestellt wurde.“

Da spricht ein Fachmann, und dem braucht nichts hinzugefügt werden.

(Vielleicht doch noch ein Wort zum „Deppen-Accent“: Ein accent aigu ist kein Apostroph, liebe Schilderschreiber!)