Archive for the ‘Computerausdruck’ Category

Hundescheißelieferservice

10. März 2014

Recht originell wehrt sich dieser Plakatschreiber gegen die Zumutungen der Hundehalter. Kaum verhohlen und wenig passiv ist dabei aber seine Aggressivität, aber wer will es ihm verdenken?

VordieHaustuer

Übrigens: Der Begriff „stinkig“ ist hier schön mehrdeutig…

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Die Grünen wieder…

11. Februar 2014

Diese Einsendung ist weitgehend selbsterklärend. Uns bleibt nur darauf hinzuweisen, wie schön sich hier beide Seiten den passiv-aggressiven Ball in einer unaufhaltsamen Abwärtsspirale ins Explizite zuspielen. Wir lehnen uns zurück, denken uns: „Ganz großes Tennis!“ und schauen genüßlich zu.

Klimaschutz

(Ohje, die Grünen schon wieder! – Hoffe, du ersäufst zuerst, Arschloch!)

Forschung für’n Arsch

5. Februar 2014

„Das ist aus der Toilette des Max-Planck-Instituts … da, wo sie Fruchtfliegen genmanipulieren“, schreibt unsere aufmerksame Einsenderin. „Das verdeutlicht die Internationalität des Problems!“ Und ergänzend fügt sie hinzu: „Das Schreiben des Zettels war durchaus berechtigt, im schnieken MPI aber irgendwie lustig. Weil da alles so modern und hochklassig aussieht, aber auch Nobelpreisträgerinnen offensichtlich, ähm, kacken.“

Und das offensichtlich ohne Rücksicht auf die Nachkommenden. Aber eine Karriere in der Forschung scheint, was man so hört, eh eher vom Ellenbogen als von Erkenntnissen abzuhängen, allen höflichen Formulierungen zum Trotz…

useoftoiletbrush

 

Unglück im Unglück

3. Februar 2012

Nicht nur hat der Wagenbesitzer oder die Wagenbesitzerin das Pech, offenbar falsch eingeparkt zu haben, nein, zu allem Unglück trifft er oder sie dabei auch noch auf die Parkbetriebe R. G*****, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Falscheinparkern passiv-aggressiv belehrend daherzukommen. Wobei die Professionalität, mit der dieses hämische Schriftstück verfasst wurde (das wahrscheinlich zu Tausenderstapeln bei denen im Büro herumliegt), ebenso beeindruckt wie die Farbwahl des Papiers.

Selten allein

2. Februar 2012

„Lieber Dr. Schreck“, schreibt unser Einsender DrNI, „ein Kollegin hat mich auf ein ihrer Meinung nach äußerst passiv-aggressives Poster vor ihrem Büro aufmerksam gemacht. Heute habe ich es fotografiert.“ Und eingesendet, danke dafür!

„Nicht nur“, schreibt DrNI weiter, „begrüßt uns hier ein typografischer Deppen-Accent, der Betrachter wird auch noch in Wort und Bild als Schwein bezeichnet.
Zusätzlich für das Auge beleidigend ist – und deswegen in so hoher Auflösung – dass die Sau äußerst dilettantisch freigestellt wurde.“

Da spricht ein Fachmann, und dem braucht nichts hinzugefügt werden.

(Vielleicht doch noch ein Wort zum „Deppen-Accent“: Ein accent aigu ist kein Apostroph, liebe Schilderschreiber!)

Öffnungszeiten

23. Januar 2012

Die ehemaligen Inhaber dieses kleinen Geschäftes, das offenbar bedauerlicherweise einer Renovierung zum Opfer gefallen ist, scheinen das jemandem wohl sehr übel zu nehmen. Besonders delikat an diesem Zettel finde ich, daß es sich dabei um einen Schuh- und vor allem Schlüssel-Sofortdienst handelte…

Auch der Weihnachtsmann kann ein Arsch sein

20. Dezember 2011

Wir alle wissen ja, daß der Weihnachtsmann nicht nur Kinderfreude bzw. -schreck ist, sondern auch einen gewissen Bildungsauftrag hat. Daß er aber so ein passiv-aggressiver Arsch ist, das hätte ich nicht gedacht…

Wie man sich gegen andere wehrt, die was von einem wollen

12. Dezember 2011

Ein wahrer Wust passiv-aggressiver Zutrittserschwerungen ging uns hier zu.

„Der Typ von der Netz-AG auf meinem Flur“, so schreibt unser Einsender, „hat offensichtlich schon einiges in seiner Zeit im Studentenwohnheim erlebt. Der ist bestimmt sehr hilfsbereit. Zudem ist dies bestimmt ein guter Weg, die GEZ fernzuhalten.“

Fast bekomme ich ein wenig Herzklopfen bei all der impliziten Hektik, und ich möchte nicht wirklich mal auf den Herrn hinter dieser Tür angewiesen sein. Ob das die GEZ abhält, wage ich aber zu bezweifeln…

Nicht zu verkaufen

28. Oktober 2011

„Gute Neuigkeiten zum Aufwachen und ein erster Lacher auf dem Weg zur Arbeit. Sollte ein guter Tag werden“, schreibt unser Einsender zu diesem Fundstück. Und in der Tat ist das Oszillieren zwischen fast kindlicher Heiterkeit und vielfältigen fiesen Drohungen, verquickt mit wohlfeilen Formulierungen und juristischer Sachkenntnis, mehr als gelungen, da müssen wir dem Autobesitzer gratulieren.

Und er ist nicht allein

Von Hunden und Reimen

5. August 2011

In gemütlich-deutscher Schrebergartennachbarschaft gedeihen passiv-aggressive Blüten am schönsten. Aber freilich will in der Freizeit niemand aggressiv sein, zumal wenn man eng aufeinander hockt, also packt man seinen Ärger über die Mitmenschen in Reime und tut lieber harmlos. Dabei scheißt man dann auch mal gern auf Metrik oder korrekte Zeichensetzung. Das Ganze aber süßen kleinen Hunden in die Schuhe zu schieben, das ist schon der Gipfel an passiv-aggressivem Verhalten.