Archive for the ‘Büro’ Category

Die Grünen wieder…

11. Februar 2014

Diese Einsendung ist weitgehend selbsterklärend. Uns bleibt nur darauf hinzuweisen, wie schön sich hier beide Seiten den passiv-aggressiven Ball in einer unaufhaltsamen Abwärtsspirale ins Explizite zuspielen. Wir lehnen uns zurück, denken uns: „Ganz großes Tennis!“ und schauen genüßlich zu.

Klimaschutz

(Ohje, die Grünen schon wieder! – Hoffe, du ersäufst zuerst, Arschloch!)

Forschung für’n Arsch

5. Februar 2014

„Das ist aus der Toilette des Max-Planck-Instituts … da, wo sie Fruchtfliegen genmanipulieren“, schreibt unsere aufmerksame Einsenderin. „Das verdeutlicht die Internationalität des Problems!“ Und ergänzend fügt sie hinzu: „Das Schreiben des Zettels war durchaus berechtigt, im schnieken MPI aber irgendwie lustig. Weil da alles so modern und hochklassig aussieht, aber auch Nobelpreisträgerinnen offensichtlich, ähm, kacken.“

Und das offensichtlich ohne Rücksicht auf die Nachkommenden. Aber eine Karriere in der Forschung scheint, was man so hört, eh eher vom Ellenbogen als von Erkenntnissen abzuhängen, allen höflichen Formulierungen zum Trotz…

useoftoiletbrush

 

Von vorne wie von hinten

5. Februar 2014

„Schild an der Spülmaschine auf der Arbeit: Steilvorlage“, schreibt unser freundlicher Einsender, und wir stimmen zu – so viele verschiedene Ebenen an Belustigung auf einer einzigen passiv-aggressiven Serviette…

vonvorne

Aber um das Offensichtliche auszusprechen: Wir fragen uns schon ein bißchen, wie man eine Spülmaschine von hinten belädt. Per Von-der-Wand-abrücken-und-hinten-aufflexen? Und geht die dabei nicht kaputt?

Von der gelebten Unselbständigkeit im Web 2.0

15. November 2013

„Manchmal“, so schreibt unser Einsender, „weiß man nicht, warum manche Menschen überhaupt auf Facebook sind, und wird selber ganz passiv-aggressiv. Leider darf man dann nie, wie man will.“

Wir geben kurz den Kontext, daß es sich hierbei um die persönliche Nachricht auf eine Einladung handelt, eine Filmseite zu „liken“, wie sie täglich millionenfach abgeschickt werden. Und sehen uns vor so vielen offenen Fragen angesichts dieser PN. Wieso fühlt sich die Person persönlich so angesprochen, daß sie persönlich zurückschreibt? Und wieso treibt sich jemand, der offenbar Google nicht kennt bzw. nichtmal aus eigener Kraft ein Suchprogramm benutzen kann, auf Facebook herum? Oder steckt dahinter einfach nur der perfide Drang, mal schön passiv-aggressiv pädagogisch zu sein?

Und außerdem: Die Höflichkeit gebietet eine Anrede.

trailer

Ein kleiner Tip am Rande vielleicht: Man kann Einladungen, Dinge zu liken, auch einfach ignorieren.

Kleinkrieg im Keller der Universität

5. November 2013

Einen – relativ höflichen – Kleinkrieg im Keller der Universität entdeckte unser Einsender hier beim Durchforsten älterer Fotos. Was ein bißchen traurig macht: Egal, wer den ersten Zettel geklebt, egal, wer schlußendlich gewonnen hat, die Schränke sind mittlerweile längst weggeräumt, und eventuell sogar Frau M.

allesweg(Bitte stehen lassen!!! Der Schrank ist reserviert für Frau M. – Bitte alles wegräumen Danke)

[EDIT: Wie wir eben erfahren, steht der Schrank für Frau M. seit mittlerweile drei Jahren da…]

Selten allein

2. Februar 2012

„Lieber Dr. Schreck“, schreibt unser Einsender DrNI, „ein Kollegin hat mich auf ein ihrer Meinung nach äußerst passiv-aggressives Poster vor ihrem Büro aufmerksam gemacht. Heute habe ich es fotografiert.“ Und eingesendet, danke dafür!

„Nicht nur“, schreibt DrNI weiter, „begrüßt uns hier ein typografischer Deppen-Accent, der Betrachter wird auch noch in Wort und Bild als Schwein bezeichnet.
Zusätzlich für das Auge beleidigend ist – und deswegen in so hoher Auflösung – dass die Sau äußerst dilettantisch freigestellt wurde.“

Da spricht ein Fachmann, und dem braucht nichts hinzugefügt werden.

(Vielleicht doch noch ein Wort zum „Deppen-Accent“: Ein accent aigu ist kein Apostroph, liebe Schilderschreiber!)

Absage

23. Januar 2012

„Sehr geehrter Doktor Schreck“, schreibt unsere heutige Einsenderin per Mail, „anbei ein kleiner Schriftwechsel, der sich so heute zugetragen hat und der, wie ich finde, schön auf Deinen Passiv-Aggressivblog passt!“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Hier also die Absage:

Und die Antwort darauf:

Wie man sich gegen andere wehrt, die was von einem wollen

12. Dezember 2011

Ein wahrer Wust passiv-aggressiver Zutrittserschwerungen ging uns hier zu.

„Der Typ von der Netz-AG auf meinem Flur“, so schreibt unser Einsender, „hat offensichtlich schon einiges in seiner Zeit im Studentenwohnheim erlebt. Der ist bestimmt sehr hilfsbereit. Zudem ist dies bestimmt ein guter Weg, die GEZ fernzuhalten.“

Fast bekomme ich ein wenig Herzklopfen bei all der impliziten Hektik, und ich möchte nicht wirklich mal auf den Herrn hinter dieser Tür angewiesen sein. Ob das die GEZ abhält, wage ich aber zu bezweifeln…

Ein guter Rat

19. Mai 2010

Ein guter Rat bleibt ein guter Rat, auch wenn er förmlich gebrüllt wird.

Ohne Kommentar und Wertung?

8. April 2010

Gerade höre ich, daß das explizite Erwähnen von „keiner Wertung und keinem Kommentar“ auch passiv-aggressives Verhalten ist. Ich verbreite dieses Bild unseres Einsenders ohne Wertung und Kommentar weiter.