Archive for the ‘Abfall’ Category

Das saugt

5. März 2014

Unsere Einsenderin, so schreibt sie, „versucht durch ’subtile‘ Hinweisschilder auf evtl. notwendige Haushaltstätigkeiten hinzuweisen… (erfolglos)“. An der mangelnden Kreativität kann es nicht liegen. Vielleicht doch eher am leicht passiv-aggressiven Gestus?

Saugen

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Die Grünen wieder…

11. Februar 2014

Diese Einsendung ist weitgehend selbsterklärend. Uns bleibt nur darauf hinzuweisen, wie schön sich hier beide Seiten den passiv-aggressiven Ball in einer unaufhaltsamen Abwärtsspirale ins Explizite zuspielen. Wir lehnen uns zurück, denken uns: „Ganz großes Tennis!“ und schauen genüßlich zu.

Klimaschutz

(Ohje, die Grünen schon wieder! – Hoffe, du ersäufst zuerst, Arschloch!)

Fühlen Sie sich wie zu Hause

21. März 2010

Worte, so wohltuend wie ein lauschiges Plätzchen aus Beton …

… direkt an der Straße, möchte unser Einsender noch hinzugefügt wissen.

Die Tücken der Freundlichkeit

8. März 2010

Diese laminierten Hinweise liegen, so unser Einsender, überall in besagtem Pausenraum der an sich recht lockeren Firma. Aber auch die lockerste Firma kann mal hintenrum eine beleidigte Leberwurst sein und sich auf’s allzu hohe Roß schwingen, wenn’s ums Putzen geht.

Ja, genau, IHRE Termine

4. Februar 2010

Eine besonders perfide Art passiv-aggressiver Mitteilungen findet sich hier: Was aussieht, als sei es bereits auf den Müllkalender gedruckt gewesen, entpuppt sich als passiv-aggressive Erinnerung eines Vermieters an seine Mieter, den Müll gefälligst regelmäßig zu entsorgen.

Die Tücken der Altpapierentsorgung

31. Januar 2010

Diesen Zettel fand unsere Einsenderin, wie wohl alle Mieter des Mehrparteienmietshauses, in ihrem Briefkasten, nachdem die blaue Tonne zur Altpapierentsorgung einmal nach einem Umzug oder ähnlichem, bei dem sehr viel Verpackungsmüll anfiel,  überfüllt war und die Bewohner einen Extrakarton zur Altpapierentsorgung einrichten mussten.

An dieser klassischen Vermietermitteilung sind mehrere Dinge bemerkenswert: Einmal die an einigen Stellen fehlende Interpunktion und die Rechtschreibfehler, die gerade jemandem, der nur schriftlich mit seinen Mietern kommuniziert, peinlich sein sollten. Dann der halb aggressive, halb pädagogische Tonfall, in dem auf Selbstverständliches überdeutlich hingewiesen wird. Desweiteren fällt der schriftliche Ersatz für ein beherztes Brüllen auf, der sich hier in Großschreibung, Unterstreichungen und in einer Kombination aus beidem manifestiert. Und zu guter Letzt sei darauf hingewiesen, daß sich der Vermieter zwar die Zeit genommen hat, offenbar an jedem Zettel einzeln mit Lineal und Filzstift besagte Unterstreichungen vorzunehmen, aber eine handschriftliche Unterschrift nicht für nötig hielt.

Unsere Einsenderin zeigte sich davon allerdings – angesichts all der anderen Zettel – nicht weiter beeindruckt und warf diesen nach dem Abfotografieren einfach weg.

(An alle Hausbewohner !! Wir bitten SIE dringend Ihre Kartons zu zerkleinern und in die vorhandenen blauen Tonnen zu entsorgen so das jeder sein Papier und Pappe dort auch los wird. DANKE Bitte keine Kartons und Pappen neben die Tonnen stellen wir sind keine ENTSORGER! Der Hauseigentümer : X…)