Second-Hand-Läden sind keine Müllkippen

9. März 2012

Ganz offenbar verwechseln manche KundInnen den feinen Laden mit seinem Qualitätssortiment an gebrauchter Kleidung mit einer Möglichkeit, seinen abgetragenen Kram loszuwerden und dafür auch noch Geld zu kassieren.

Wir sagen: Weiter so, liebe Ladenbesitzer!

Farbenpracht im Straßenverkehr

24. Februar 2012

“Berlin Friedrichshain”, schreibt unser Einsender, der “natürlich NICHT der miese Parker” war. Und fügt hinzu: “Und sooo schlimm war das Auto nicht geparkt”, handelte es sich doch um “maximal 12 Zentimeter”, die jenes Auto “über die weiße Linie hinausgeparkt” habe.

Ob es jedoch eine gute Idee ist, der angenommenen Leseschwäche und Farbenblindheit des Autobesitzers ausgerechnet mit einem geschriebenen Zettel in Grün zu begegnen, sei dahingestellt.

Allerdings, dies dann doch noch, sei dem Verfasser dieser Notiz angesichts der durchaus vorhandenen Schreib- und Kommafehler ebenfalls zu einem erneuten Schulbesuch geraten.

(Falls Sie nicht lesen oder Farben erkennen können (weisse Linie) sollten Sie dringend einen Optiker und eine Schule aufsuchen!)

Unglück im Unglück

3. Februar 2012

Nicht nur hat der Wagenbesitzer oder die Wagenbesitzerin das Pech, offenbar falsch eingeparkt zu haben, nein, zu allem Unglück trifft er oder sie dabei auch noch auf die Parkbetriebe R. G*****, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Falscheinparkern passiv-aggressiv belehrend daherzukommen. Wobei die Professionalität, mit der dieses hämische Schriftstück verfasst wurde (das wahrscheinlich zu Tausenderstapeln bei denen im Büro herumliegt), ebenso beeindruckt wie die Farbwahl des Papiers.

Selten allein

2. Februar 2012

“Lieber Dr. Schreck”, schreibt unser Einsender DrNI, “ein Kollegin hat mich auf ein ihrer Meinung nach äußerst passiv-aggressives Poster vor ihrem Büro aufmerksam gemacht. Heute habe ich es fotografiert.” Und eingesendet, danke dafür!

“Nicht nur”, schreibt DrNI weiter, “begrüßt uns hier ein typografischer Deppen-Accent, der Betrachter wird auch noch in Wort und Bild als Schwein bezeichnet.
Zusätzlich für das Auge beleidigend ist – und deswegen in so hoher Auflösung – dass die Sau äußerst dilettantisch freigestellt wurde.”

Da spricht ein Fachmann, und dem braucht nichts hinzugefügt werden.

(Vielleicht doch noch ein Wort zum “Deppen-Accent”: Ein accent aigu ist kein Apostroph, liebe Schilderschreiber!)

Öffnungszeiten

23. Januar 2012

Die ehemaligen Inhaber dieses kleinen Geschäftes, das offenbar bedauerlicherweise einer Renovierung zum Opfer gefallen ist, scheinen das jemandem wohl sehr übel zu nehmen. Besonders delikat an diesem Zettel finde ich, daß es sich dabei um einen Schuh- und vor allem Schlüssel-Sofortdienst handelte…

Absage

23. Januar 2012

“Sehr geehrter Doktor Schreck”, schreibt unsere heutige Einsenderin per Mail, “anbei ein kleiner Schriftwechsel, der sich so heute zugetragen hat und der, wie ich finde, schön auf Deinen Passiv-Aggressivblog passt!”

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Hier also die Absage:

Und die Antwort darauf:

Doch mitreden

4. Januar 2012

Mit dieser BahnCard-Werbung schnoddert die Bahn jetzt offenbar zurück und unterstellt ihren Kritikern gleichzeitig, keine Ahnung zu haben, was die zahlreichen Kritikpunkte betrifft. Mal abgesehen davon, daß das eine ganz billige Retourkutsche ist – man braucht keine BahnCard 25, um fundierte Kritik an der Bahn üben zu können. Das geht auch zum Vollpreis.

Auch der Weihnachtsmann kann ein Arsch sein

20. Dezember 2011

Wir alle wissen ja, daß der Weihnachtsmann nicht nur Kinderfreude bzw. -schreck ist, sondern auch einen gewissen Bildungsauftrag hat. Daß er aber so ein passiv-aggressiver Arsch ist, das hätte ich nicht gedacht…

Wie man sich gegen andere wehrt, die was von einem wollen

12. Dezember 2011

Ein wahrer Wust passiv-aggressiver Zutrittserschwerungen ging uns hier zu.

“Der Typ von der Netz-AG auf meinem Flur”, so schreibt unser Einsender, “hat offensichtlich schon einiges in seiner Zeit im Studentenwohnheim erlebt. Der ist bestimmt sehr hilfsbereit. Zudem ist dies bestimmt ein guter Weg, die GEZ fernzuhalten.”

Fast bekomme ich ein wenig Herzklopfen bei all der impliziten Hektik, und ich möchte nicht wirklich mal auf den Herrn hinter dieser Tür angewiesen sein. Ob das die GEZ abhält, wage ich aber zu bezweifeln…

Rücksichtslos

12. Dezember 2011

Dieses schöne Stück passiv-aggressiver Textkunst fand unser Einsender an seinem super korrekt abgestellten Busle: “Wir fanden den Zettel an unserem super korrekt abgestellten Busle im Juni 2011 auf einem Parkplatz im Bayerischen Wald. Allerdings war die Parkordnung nicht für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere solche niedrigerer Intelligenzstufen, lückenlos durchschaubar, das muss ich zugeben.”

Ich würde ja zu gern auch die Parkordnung sehen…

Besonders schön finde ich die irgendwie antiquierte Formulierung “Rücksichtsloser Mensch”, ist man doch heutzutage eher an Begriffe wie “Arschloch” oder “Idiot” gewöhnt. Chapeau dem oder der SchreiberIn!


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